Ausbau der erneuerbaren Energien in Niedersachsen: der Weg zu niedrigeren Strompreisen?

In einer Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) vom 11. Dezember 2024 wird Minister Meyer mit den Worten zitiert: „Erneuerbare setzen ihren Triumphzug weiter fort.“ Niedersachsen sei „2023 mit 100,7 % Erneuerbare bezogen auf den Stromverbrauch zum ersten Mal … klimaneutral“ gewesen.

Mit Blick auf die Stromkosten gibt Minister Meyer das Ziel aus, dass „die Menschen von den günstigen erneuerbaren Energien direkt profitieren“ müssen. Denn: „Die erneuerbaren Energien machen den Strom nicht nur sauberer, sondern sind unschlagbar günstiger als jene aus fossilen oder atomaren Kraftwerken.“

Im Jahr 2000 betrug nach Angaben des Hamburger Strompreisvergleichsportals Wechselpilot GmbH der durchschnittliche Strompreis in Deutschland 13,94 Cent je Kilowattstunde. Bis 2024 ist der mittlere Strompreis auf 35,97 Cent je Kilowattstunde angestiegen; für 2030 werden 43,37 Cent je Kilowattstunde prognostiziert. Damit habe „Deutschland … im europäischen Vergleich einen überdurchschnittlich hohen Strompreis.“

Deshalb habe ich zusammen mit meinem Kollegen Jonas Pohlmann MdL bei der Landesregierung nachgefragt, wie die Aussagen von Minister Meyer zu den gestiegenen Strompreisen passen.

Die Antworten der Landesregierung auf unsere Anfrage könnt ihr in diesem PDF einsehen: 19-06757_Ausbau Erneuerbare