Der Lückenschluss der Bundesautobahn A 33 im nördlichen Abschnitt zwischen Belm und der Bundesautobahn A 1 ist bislang nicht realisiert. Nach Angaben aus der Region geht dies mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen im Raum Osnabrück und der angrenzenden Gemeinde Wallenhorst einher. Besonders betroffen sei dabei die Landesstraße 109 (L 109) im Ortsteil Rulle, die nach Angaben der örtlichen Akteure in erhöhtem Umfang als Durchgangsroute genutzt werde.
Die L 109 wird im Zusammenhang mit dem fehlenden Autobahnanschluss als Ausweich- und Durchgangsroute für Teile des motorisierten Individualverkehrs sowie des Schwerlastverkehrs beschrieben. Anwohnerinnen und Anwohner weisen in Eingaben auf wahrgenommene Lärm-, Abgas- und Verkehrsbelastungen insbesondere in den Ortsdurchfahrten hin. Zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Gemeinde Wallenhorst, dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen sowie der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat hierzu ein Schriftwechsel stattgefunden.
Seitens des Landes wird in diesem Zusammenhang darauf verwiesen, dass freiwillige Lärmschutzmaßnahmen an bestehenden Landesstraßen rechtlich nur eingeschränkt vorgesehen sind und eine verkehrliche Entlastung im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der A 33 Nord erwartet wird. Vor dem Hintergrund des ausstehenden Lückenschlusses werden aus der Region mögliche zwischen-zeitliche Maßnahmen und Handlungsspielräume thematisiert.
Deshalb wollte ich von der Landesregierung wissen, welche genauen Erkenntnisse zu dieser Situation vorliegen und welche Maßnahmen vorgeschlagen werden.
Die Antworten der Landesregierung auf meine Anfrage könnt ihr in diesem PDF einsehen:19-10300_L109 in Rulle