Hannover. „Der Weltfrauentag wird in Teilen mit der Forderung nach einem gesetzlichen Feiertag verbunden und zugleich zunehmend als politischer Kampftag instrumentalisiert, der eher ein Gegeneinander als ein Miteinander befördert. Wir haben deshalb einen Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht, um konkreten Maßnahmen für echte Gleichberechtigung zu etablieren”, erklärt Sophie Ramdor, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion.
„Der 8. März ist ein wichtiger Tag, um auf die nach wie vor bestehenden Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen. Frauen leisten nach wie vor den größten Teil unbezahlter Sorgearbeit, während Männer im Durchschnitt höhere Einkommen erzielen. Diese Unterschiede erschweren Frauen den gleichberechtigten Zugang zu beruflichen Chancen und gesellschaftlicher Teilhabe“, betont Ramdor.
„Um Gleichberechtigung dauerhaft zu fördern, wollen wir den Weltfrauentag als landesweiten Aktionstag etablieren. Landesweit sollen Bildungs-, Informations- und Dialogformate stattfinden, mediale Kampagnen gefördert und Akteure aus Bildung, Wissenschaft, Kommunen, Zivilgesellschaft und Kultur eingebunden werden, um die Bedeutung von Gleichberechtigung – von Sorgearbeit bis Berufsleben – sichtbar zu machen“, so Ramdor weiter.
„Gleichberechtigung ist keine kurzfristige Aufgabe, sondern eine dauerhafte Verantwortung von Gesellschaft und Politik. Der Aktionstag soll helfen, Ungleichheiten sichtbar zu machen, den gesellschaftlichen Dialog zu stärken und politische wie gesellschaftliche Maßnahmen voranzubringen, damit Frauen echte Chancen auf gleichberechtigte Teilhabe erhalten“, betont Ramdor abschließend.“