Fluss- und Hafensedimente als Deckmaterial für Moorkörper: ein Beitrag zum Klimaschutz in Niedersachsen?

Niedersachsen als moorreichstes Bundesland steht vor erheblichen Herausforderungen im Bereich des Klimaschutzes durch Moorbodenschutz. Die Wiedervernässung von Flächen schränkt deren weitere wirtschaftliche Nutzung stark ein und geht daher nach Einschätzung von Experten mit Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzverlusten einher. In Fachkreisen wird daher verstärkt nach Wegen gesucht, um das Ziel des Klimaschutzes durch Moorbodenschutz besser mit ökonomischen Zielen in Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhang wird u. a. die Eignung von Fluss- und Hafensedimenten als Material zur Überdeckung von Moorkörpern diskutiert, um den Abbau der Moorkörper und damit die Emission von Treibhausgasen zu stoppen, gleichzeitig aber auch eine weitere land- oder forstwirtschaftliche Nutzung der Flächen möglich zu machen.

Vor diesem Hintergrund habe ich zusammen mit meinen Kollegen Katharina Jensen MdL und Hartmut Moorkamp MdL genauer bei der Landesregierung nachgefragt, wie dieser Ansatz zum Klimaschutz eingeschätzt wird.

Die Antworten der Landesregierung auf unsere Anfrage könnt ihr in diesem PDF einsehen: 19-08455_Fluss- und Hafensedimente