Landesweites Kompensationskataster: Warum kommen die Arbeiten im Umweltministerium nicht voran?

Die Partner des „Niedersächsischen Wegs“ haben im Jahr 2020 die Einrichtung eines verpflichten den Kompensationskatasters für die Bauleitplanung vereinbart. Im Jahr 2022 wurden Eckpunkte zur Umsetzung der Vereinbarung veröffentlicht. Unter anderem wurde seinerzeit angekündigt: „Das Land baut (z. B. beim NLWKN) ein zentrales serverbasiertes Online-Kompensationsverzeichnis auf, welches unter Beachtung des Datenschutzes auch eine Online-Darstellung der Kompensationsflächen für die Öffentlichkeit ermöglicht.“

Am 15. Juli 2025 berichtete die Tageszeitung (TAZ), dass an der Umsetzung des landesweiten Kompensationskatasters im Umweltministerium immer noch gearbeitet werde. Die „mangelhafte Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen sei schon sehr lange ein Thema“ und nach Aussage von Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen und einer der Unterzeichner des „Niedersächsischen Wegs“, „ein Riesenproblem“. Nach Angaben der TAZ verfügen andere Bundesländer wie Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schon lange über ein landesweites Kompensationskataster.

Deshalb wollte ich von der Landesregierung wissen, wo genau die Probleme bei der Umsetzung des Kompensationskatasters liegen.

Die Antworten der Landesregierung auf meine Anfrage könnt ihr in diesem PDF einsehen: 19-08310_Kompenationskataster