„Minister Mohrs verwaltet den Stillstand. Statt auf unsere konkreten Fragen zu antworten und Probleme zu lösen, verliert er sich in Rückblicken und Rechtfertigungen – die eigentlichen Baustellen bleiben liegen. Ob bei der Landeszentrale für politische Bildung, beim überfälligen Kulturfördergesetz oder bei der dringend notwendigen NHG-Novelle: Routinen werden verschleppt, gesetzliche Verpflichtungen ignoriert und parlamentarische Initiativen ausgesessen. Nach drei Jahren im Amt fehlt jede erkennbare Gestaltungsleistung.
Besonders alarmierend ist die Lage an unseren Hochschulen: Führungschaos in Göttingen, abgewählte Präsidentinnen, ungelöste Konflikte in Vechta, Hannover, Osnabrück oder Braunschweig – überall fehlt die aktive Rolle des Landes. Auch beim MHH-Neubau droht durch ungelöste Infrastrukturfragen ein massiver Rückschritt. Wer 4,5 Milliarden Euro Verantwortung trägt, darf Probleme nicht liegen lassen. Minister Mohrs ist längst selbst zum Engpass geworden – und das schadet Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen.“